Mein Provider mit Speed-Qualität

Für eine kleine Agentur sind gute Partner im Netzwerk das A&O. Auf all-inkl.com kann ich mich seit einigen Jahren voll verlassen. Die Firma von Auto-Rennfahrer und Rennstallbesitzer René Münnich, ist mein Provider mit Speed-Qualität!

Quick & Clean

Addicted to Speed, das bleibt man als ehemalige Ski-Abfahrtsläuferin auch am Dashbord als Onlinerin. Das Internet ist ein Berufsfeld in dem man dran bleiben muss. Täglich gibts was Neues zu lernen, die Kunden erwarten mit Recht rasche Lösungen. Neben Schnelligkeit ist auch Präzision gefragt. Kleine Schludereien können fatale Folgen haben. Genau wie im Speed-Sport. Und genau das zeichnet die Firma all-inkl.com aus: Geschwindigkeit und Präzision.

Support sells

In mehr als zwanzig Jahren Internet-Beruf habe ich schon etliche Providerwechsel am Buckel. Bislang hat mein Mann diesen technischen Teil gemanagt. Nach seinem kürzlichen Tod hat vor allem dieses Erbe Zweifel am Weiterführen der Agentur aufkommen lassen. Neben einem großartigen Helfer in vielen technischen Fragen, danke Jürgen!, haben sich die Supporter von all-inkl.com als extrem feine Partner gezeigt.

Provider mit Speed-Qualität

Es brennt. Man ruft an und hat kompetenten 24/7 Support. Keine Rufumleitung ins Call-Center irgendwo in Asien, nein hier wird das Problem von Leuten gemanagt, die klare Fragen stellen und rasch zum Ziel führen. Das mag ich und gebe diese Qualität auch gerne an meine Kunden weiter!

Foto Credit Adam Pigott

BY 2.0

 

 

Hashtag & Storytelling – Crossmedia Basics

Storytelling ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine erfolgreiche Botschaft im Sozialen Internet. Hashtag & Storytelling – eine kurzer Einblick in einige Crossmedia Basics.

Kopfkino erzeugen, User in Geschichten involvieren oder zum Mitmachen verführen. „Customer Engagement“ heißt das im Web-Marketing. Und mit dem Geschichten-Erzählen bekommt die kommunikative Leitidee besondere Bedeutung. Sie wird am Besten in einen smarten und schönen Hashtag verpackt. #socialweb

Die Inszenierung

Ob die Geschichten als Lifestyle Story, Slapstik, Doku oder in vielen anderen möglichen Genres aufgebaut werden – eines haben alle gemeinsam. Sie werden von Menschen erzählt und nicht vom Unternehmen.

Storytelling - Inszenierung ist wichtig

Menschen hören Menschen zu; noch besser Menschen reden miteinander. Denn der „Zuhörer“ soll über das Storytelling Konzept zum Mitreden angeregt werden.

Der Unternehmer redet nicht über die Werte, die seine Marke vermittelt. Er lässt darüber reden.

Kopfkino & Geschichten erzählen

Grimms Märchen wurden über Jahrhunderte erzählt. Aber nicht um Kinder mit lustigen oder grausigen Geschichten zu unterhalten. Sie sind das Medium, das intuitives Wissen über Menschen an nächste Generationen weitegeben soll.

Der Erzähler hatte sein tiefes Wissen in Bilder und Geschichten übersetzt und so weiter gegeben. Geschichten sind das Medium für eine Botschaft, die sich in ihnen verbirgt.

Es war einmal

Die alten Märchen & Geschichten enthalten Handlungsmaximen. Als Leitidee von Froschkönig könnte man Verbindlichkeit ausmachen: „Versprich nichts was du nich halten kannst!“ Dornröschen erklärt uns verschlüsselt, wie Frau ihre weibliche Entwicklung in die richtigen Bahnen lenken könnte. Auch Beethoven lässt in seiner Oper Fidelio durch „Leonore“ klar ausdrücken: „Alle Gefangenen sollen befreit werden.“

Leitidee, Leitmotiv & Botschaft

Hexen verbrennen, Kinder fressen, Prinzessinnen die Frösche küssen – das ist Dramaturgie vorerst gar nicht so wichtig #nextlevel. Wichtig ist die Leitidee, die Botschaft hinter der Handlung. Das Wesentliche an der Geschichte. Es macht die Story geheimnisvoll und spannend. Es stellt den Bezug auf sehr subtiler Ebene her. Das Leitmotiv ist ein Stilmittel um die Leitidee zu transportieren. Es kann sich aus Farben, Stimmungen, Symbolen, Personen, Tonfolgen, Sätze und vielem mehr zusammensetzen.

Die Stimme des Erzählers ist auch in Web-Medien wichtig. Egal welcher Stil-Mittel er sich bedient: Texte, Bilder, Videos, Sound. Die Stimme, die Leitidee & das Leitmotiv müssen von den Zuhörern klar verstanden werden.

# Hashtag & Storytelling ist dynamisch

Die modernste, eleganteste & crossmedial wirksamste Verpackung für die Leitidee ist der Hashtag. Hashtags, Schlagworte hinter einem Rautezeichen, verwenden Nutzer des Bildernetzwerks Instagram exzessiv. Hashtags wirken wie Links. Mit einem Klick, erhält man alle Inhalte die mit dem jeweiligen Hashtag gekennzeichnet sind. Auf Instagram haben sie sich zu einer eigenen Kunstform ausgebildet. Für Außenstehende sind die Zeichen oft ein Spansiches Dorf: Merkwürdige Abkürzungen und Instagram-spezifische Vokabeln.

# Hashtags untergraben Hierarchien

Entsprungen sind Hashtags der Programmiersprache. Dort werden sie als Anker oder Sprungmarken, als Ziele auf einer Seite, für spezielle Links verwendet. Den Einzug in Social Media hielten sie via Twitter. Mittlererweile sind sie auf den meisten Plattformen gut etabliert. Wer Plattform übergreifend Hashtags sucht, kann das in eigenen Suchmaschinen. Im eigenen Blog oder auf der eigenen Website, kann man mittels Hashtag Themen oder Kampagnen aus allen Kanälen einspielen.

Hashtags sind #einklares #Signal

#gestiefelterkater2punktnull

Ein Hotelier hatte drei Söhne, sein Hotel, einen Lieferwagen und einen Computer. Die Söhne mußten Zimmer vermieten, Essen kochen und Gäste bedienen. Der Wirt musste alle Besorgungen erledigen, alles verwalten und organisieren. Als der Alte starb, teilten sich die drei Söhne die Erbschaft, der ältste bekam das Hotel, der zweite das Lieferauto, der dritte den Computer, weiter blieb nichts für ihn übrig. Zuerst war er traurig. Dann entdeckte er das Internet seine Möglichkeiten und …

#dieonlinerin

#takethechance Crossmedia Storytelling

 

Marken-Kommunikation – Sport & Social Media

Die Emotionalität macht Marken-Kommunikation über Sport-Sponsoring in Social Media zu einem heissen Thema. Facebook, Twitter, YouTube & Co. spielen bei der crossmedialen Vermarktung eine Schlüsselrolle. Marken, Sport & Social Media können emotionale Inhalte und Backstories an eine vielschichtige Zielgruppe transportieren.

Emotionaler Mehrwert

Sponsoren-Einbindung im Sozialen Netzwerk eines Sportlers oder Clubs muss für seine Fans einen Mehrwert ergeben. Sie kann sich dadurch eindeutig von plumper Werbung in den sozialen Netzwerken abgrenzen. Ein Mehrwert kann für den Sport-Fan nicht nur in exklusiven Waren oder monetären Vorteilen – Gewinnnspiele, Rabatte etc. – liegen, sondern besonders auch durch Insider-Infos und Nähe zu den Athleten.

Imagetransfer durch Erlebniswelten

Subtil oder offensiv, gutes Sponsoring will smart und gekonnt in sozialen Medien inszeniert werden. Es geht darum Erlebniswelten zu schaffen und durch Sponsoring das emotionale Band zu Fans & Follower und damit dem potentiellen Kunden zu festigen. Der gesponserte Sportler oder Institution/Verein ist Träger einer Botschaft vom Sender – Sponsor – zu den Empfängern – Fans des Gesponserten.

Qualität & Quantität

Neben qualitativen Zielsetzungen – Imagetransfer, Steigerung des Bekanntheitsgrades, Erhöhung der Reichweite etc. – besteht im Social Media Sponsoring auch die Möglichkeit quantitative Zielsetzungen zu erreichen: Erhöhung der Umsatzzahlen, Steigerung der Verkaufszahlen bestimmter Produkte, Vermarktung unterschiedlicher Angebote.

Viele Soziale Netzwerke sind schon längst am Weg von klassischen Kommunikationsplattformen zu Mischformen aus Kommunikations- und Verkaufsplattformen.

Grundlagen für Sport-Sponsoring in Social Media

Social Media als System verstehen

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Sponsoren-Club-Online-Kommunikation ist: sich bewusst  machen, dass jeder Kommunikations-Prozess, jeder Mitarbeiter und jeder Social-Media Teilnehmer Teil des Systems ist.

Know-how & Zusammenspiel

In Social Media sind hohe Reaktionsgeschwindigkeit und gleichzeitig große Sicherheit in der Kommunikation wichtig. Die Verzahnung zwischen den Akteuren muss optimal funktionieren.

Strukturen etablieren

Wichtig sind der interne Austausch und die Vernetzung von Sportler/Club und Sponsoren untereinander. Erst wenn die internen Strukturen so geschaffen und ausgerichtet sind, können Social Media Projekte erfolgreich gestartet werden.

Inhalte & Formate

Im allgemeinen suchen die Fans von selbst die Vernetzung mit ihrem Sport und seinen Protagonisten selbst. Um aus der quantitativen Menge der Fans, qualitativ gute Effekte für eine Markenkommunikation zu holen, müssen sie interessante Formate und Inhalte als Anreize zur Interaktion geboten bekommen.

Gute Abstimmung

Diese Anreize müssen zwischen dem Markenbotschafter und seinen Sponsoren, fan- bzw. zielgruppengerecht abgestimmt werden.

Digital Branding

Wichtig ist ein ‚gemeinsamesBranding. Smartes #ashtaging und gute Verlinkung von Sport & Sponsoren im jeweiligen sozialen Medium.

Je stärker das Ziel, die Zielgruppe oder auch die Mediennutzung im Bereich Marken, Sport & Social Media liegen, desto eher sind Spezialisten gefragt; Kommunikations-Profis mit großem Fach-Know-how.

Der Kunde hätte aber am liebsten einen Kreativpartner, der alles mit seinem Netzwerk abdecken kann

eine Full-Service-Agentur!

25 Jahre Photoshop

Am 19.02.1990 erschien mit Photoshop S1.0 die erste Version des Bildbearbeitungsprogramms – auf Diskette wohlgemerkt 😉 – das die Welt verändern sollte. In den vergangenen 25 Jahren wurde Photoshop, ursprünglich als simple Software zur Anzeige von Graustufenbildern konzipiert, zum Synonym für Bildbearbeitung.

Am Anfang: Pixelschubserei mit ungeahntem Potential

Die Entwicklung von Photoshop begann 1987, erst durch Thomas Knoll und etwas später gemeinsam mit seinem Bruder John Knoll. Das entstehende Programm nannten sie Display. Die ersten 200 Kopien der Version 0.87 wurden ein Jahr später der Firma Barneyscan XP geliefert und zusammen mit deren Scannern unter dem Namen Image Pro vertrieben.

Jennifer in Paradise

Zwei Jahre später, im Februar 1990, wurde Photoshop S1.0 von Adobe exklusiv für den Apple Macintosh veröffentlicht. Von Beginn an war es für die Bearbeitung von Bildern vorgesehen, die von einem Scanner digitalisiert worden waren. Im Youtube Clip zeigt John Knoll wie er ein Bild seiner Frau Jennifer mit der ersten Version bearbeitet.

 

Hochkomplexe Bildbearbeitung als Wunderwaffe gegen Falten

Seither sind 14 Versionen erschienen. Mit Zwischenversionenund und Updates noch einige mehr. Zuerst gab es das Programm nur für den Mac, ab Version 2.5 dann auch für Windows. Innovationen wie die in Version 3.0 eingeführten Ebenen, die Nutzern komplexe Bildkompositionen erlauben, oder den mit Version 7.0 eingeführten Reparaturpinsel, mit dem sich Schönheitsfehler und Fältchen einfach wegretuschieren lassen, sind Werkzeuge, die aus keiner Grafikwerkstatt mehr wegzudenken sind.

Kunstvolles. Mögliches. Unmögliches.

Schon die Pioniere der Fotografie experimentierten mit verschiedenen Manipulationsmethoden, um mit ihren Bildern den gewünschten Effekt zu erreichen. Photoshop hat der künstlerischen Bild-Fantasie eine schier unendliche Welt eröffnet. Die Digitale Bildbearbeitung hat aber nicht nur den Fotografie-Alltag revolutioniert. Von der einfachen Beauty-Retusche bis zur politischen Manipulation, kleine Details oder ganze Bilder können absolut realistisch verändert werden. Vom Model auf dem Magazin-Cover bis zum Terrorakt reichen die Eingriffe, die oft auch bedenkliche Massen-Wirkung erzeugen. Lustig dagegen sind die vielen Patzer, die auch sogenannten Experten passieren.

25 Jahre Photoshop – Happy Birthday!

Mich begleitet Photoshop schon seit vielen Jahren. Manchmal so intensiv, dass ich die Realität im Layer-Style betrachte 😉 Trotzdem kenne und nutze ich nur einen Bruchteil der gesamten Möglichkeiten. Am Computer und in der Smartphone-App. Beruflich und sehr oft auch nur zum Spass.

Danke für ein tolles Tool an die Photoshop-Pioniere und ganz besonders Sabine Messner, die mich in die digitale Bilder-Welt ver- & eingeführt hat!

Warum WordPress?

Die technischen Möglichkeiten eine Website zu erstellen sind vielfältig. Oft auch kompliziert. CMS – Content Management Systeme – haben die Welt des online Publizierens revolutioniert. Ich habe mich für alle Kunden-Projekte für WordPress entschieden. Dafür gibt es gute Gründe.

WordPress ist Software für Menschen!

Die intuitive und einfache Bedienbarkeit ermöglicht es Menschen ohne viel Weberfahrung – nach kurzer Einarbeitungszeit – ihren Content selbst aktuell zu gestalten. Meine engagierten Kunden schätzen die Unabhängigkeit sehr!

WordPress ist fesch!

Für die Erstellung einer Website steht ein riesiger Pool von Themes – Design-Vorlagen –  zur Verfügung. Diese Themes lassen sich den Kundenwünschen gut anpassen. Änderungen von Farbschemen und eine flexible Anordnung von Elementen, sind ganz einfach möglich. Die hochwertige Auswahl an Premium Themes ermöglicht eine enorme Qualität der Website. Als Anbieterin brauche ich keinen Programmierer hinzuziehen und kann den Kostenvorteil an meine Kunden weitergeben!

WordPress ist vielseitig!

Ob One-Page Visitenkarte, einfacher Blog, Website für kleine Firmen oder Unternehmens-Plattform mit hunderten Unterseiten, es kann nahezu alles mit WordPress umgesetzt werden. Eine vielzahl hochwertiger und kostenloser Plug-Ins erleichtern den täglichen Umgang mit WordPress. Sie übernehmen bestimmte Aufgaben automatisch: Backups erstellen, Suchmaschinenoptimierung, Darstellung von hochwertigen Bildergalerien oder Designelementen wie Slider oder Menüs.

Auch die Integration von E-Commerce Lösungen, SocialMedia Kanälen, spezieller Bewertungsfunktionen oder eines Download-Buttons lassen sich mit Hilfe eines PlugIns schnell realisieren. Auf die Vorteile von WordPress greifen übrigens auch internationale Medien wie CNN und Reuters schon längst zurück.

WordPress hat ein großes + bei Google!

Suchmaschinenoptimierung, die bei anderen Webseiten akribisch und aufwendig extra von Hand erledigt werden muss, ist bei WordPress Grundausstattung. Die Indexierung neuer WP-Artikel geht rasant: schon nach wenigen Minuten ist ein neuer Beitrag auf Google gelistet! Um zusätzliche wichtige Konfigurationen kümmere ich mich gerne. Damit meine Kunden gut gefunden werden!

WordPress ist ein riesiges Netzwerk!

Die Entwickler-Community von WordPress bereichert die Netzwelt täglich mit vielen neuen Designs und Funktionen. Viele Experten rund um den Globus tragen Verantwortung für die Aktualität und Sicherheit des Systems. Sie stehen bei kniffligen Fragen stets zur Seite. Weltweit wurden bereits etwa 20% aller Websites auf Basis von WordPress umgesetzt. Das garantiert die Weiterentwicklung der Software. Diese Vorteile des “OpenSource” Prinzips nutze ich für meine Kunden!

WordPress hat Zukunft!

Feedback und Verbesserungsvorschläge aus der Community sind die Grundlage der kontinuierlichen Weiterentwicklung von WordPress. Das System ist der Trendsetter am CMS Sektor und technisch am neuesten Stand. Die Zukunftssicherheit von WordPress ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für anhaltenden Erfolg im Internet. Den wünsche ich mir, vor allem auch für meine Kunden!

FAQ Content Management System

Ein Content Management System – CMS, deutsch Inhaltsverwaltungssystem – ist eine Software zur (gemeinschaftlichen) Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten – Content. Es gibt CMS für unterschiedliche Medienformen. Im folgenden Artikel geht es um Systeme für Websites, die strenggenommen WCMS heissen müssten. Weiterlesen

Rechte auf Facebook

Mehr als eine Milliarde Mitglieder weltweit nutzen Facebook als Onlinespeicher für ihre Werke. Nutzer laden täglich 300 Millionen Fotos hoch, berichtet der US-Branchendienst Cnet. Viele Bilder und Grafiken werden tausendfach geteilt.

Facebook lebt von Bildern. Allerdings sollte man wissen, dass die Bilder nicht Facebook ‚gehören‘!

Neben der Frage – „Was darf Facebook mit meinen Bildern und Inhalten machen?“ – sollte jeder, der auf Facebook aktiv mitmacht, wissen, was er selbst machen darf oder auch nicht. Denn viele Facebook-User wissen nicht, wann und wie sie sich durch das Posten fremder Bilder strafbar machen können. Damit dir eine Abmahnung oder gar Klage erspart bleibt, hier ein paar Onlinerin-Tipps.

 

Facebook ist kein rechtsfreier Raum!

Alle Werke unterliegen den Gesetzen des Urheber- und Persönlichkeitsrechts.

Das Urheberrecht behält jeder der sein Werk selbst herstellt bis zum Tod. Nach österreichischem und deutschem Recht kann er es im Normalfall nicht einmal vollständig auf andere übertragen.

Falsch: Der Nutzer verliert die Urheberrechte für Werke, die er auf Facebook postet. Dieser hartnäckige Hoax kursiert auf Facebook selbst.

Richtig: Der Nutzer räumt Facebook ein einfaches Nutzungsrecht für seine Inhalte ein. Der Umfang der eingeräumten Rechte ist allerdings nicht klar bestimmt!

Facebook ist nicht privat!

Die Verbreitung eigener Inhalte zu kontrollieren ist schwierig bis unmöglich.

Facebook ist für viele das digitale Wohnzimmer. Aber vorsicht – hier haben die Wände gespitze Ohren und viele scharfe Augen!

Jeder Freund hat Freunde hat Freunde … Was man vermeintlich nur im engen Kreis mitteilt, erreicht bei etwas gelockerten Privatsphären-Einstellungen recht schnell zehntausend Personen.

Wie Facebook selbst den Unterschied – Öffentlichkeit und privater Rahmen – absteckt ist unklar. Mit etwas schwammigen Formeln weist das Unternehmen die Urheberrechts-Verantwortung dem Nutzer zu.

Auf Facebook ist rechtlich gesehen viel Neuland!

Die glorreichen 7 Grundlagen für den Umgang mit Inhalten auf Facebook

1. Wichtig - Der Unterschied: Urheberrecht - Verwertungsrecht - Nutzungsrecht

  • Das Urheberrecht bezeichnet das subjektive und absolute Recht auf den Schutz geistigen Eigentums in ideeller und materieller Hinsicht. Das Urheberrecht als solches kann weder ganz noch teilweise übertragen werden.
  • Das Verwertungsrecht ist im Urheberrecht das ausschließliche Recht des Urhebers eines Werkes, es zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich auszustellen. Der Urheber kann anderen die Benutzung gegen oder ohne Vergütung erlauben oder verbieten. Er kann anderen Personen oder Organisationen Nutzungsrechte einräumen.
  • Nutzungsrechte können räumlich, zeitlich und inhaltlich beschränkt übertragen werden.
  • Nutzungsrechte können als einfache oder ausschließliche Nutzungsrechte eingeräumt werden.
  • Ein einfaches Nutzungsrecht berechtigt zur vertraglichen Nutzung durch den Nutzungsberechtigten, hindert den Urheber aber nicht an eigenen Verwertungshandlungen oder an der Einräumung weiterer einfacher Nutzungsrechte.
  • Ein ausschließliches Nutzungsrecht schließt den Urheber von eigenen Verwertungshandlungen sowie von der Vergabe weiterer Nutzungsrechte aus.

2. Welche Rechte überträgt der User an Facebook?

Die IP Lizenz von Facebook: „Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“).“

Was heisst das?

  • Unentgeltlich & Weltweit – Der Urheber kann von Facebook für die weltweite Nutzung seiner Werke kein Geld verlangen.
  • Nicht-exklusiv – Der Urheber kann mit seinen Werken außerhalb von Facebook weiterhin weitgehend machen, was er will. Der Nutzer darf seine Fotos also woanders veröffentlichen oder die Nutzungsrechte anderen verkaufen. Er kann aber anderen Personen keine „exklusiven“ oder „ausschließlichen“ Nutzungsrechte übertragen, so lange Facebook das oben genannte einfache Nutzungsrecht besitzt.
  • Übertragbar & Unterlizenzierbar – Theoretisch darf Facebook durch diesen Passus Dritten erlauben, die Werke eines Mitglieds zu nutzen und selbst Lizenzen hierfür erteilen. Wie weit das gehen darf, bleibt aber unklar, da die Nutzungsarten nicht konkret eingeschränkt werden. Hier greift in vielen Rechtssystemen die Vermutungsregel, wonach sich die Rechteeinräumung durch den Urheber allein auf den Vertragszweck erstreckt.
  • Was aber ist der Vertragszweck bei Facebook? – Logisch, dass Freunde die Fotos, die der Nutzer mit ihnen teilt, auch sehen dürfen. Doch darf Facebook beispielsweise einem anderen Unternehmen erlauben, ein Urlaubsfoto des Nutzers für eine Werbekampagne zu nutzen? Da wird es schwierig.
  • Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen – Der Nutzer könnte im Fall der ungewünschten Werbekampagne argumentieren, er hätte in seinen Einstellungen festgelegt, das Foto nur mit seinen Freunden zu teilen, nicht mit irgendeinem Unternehmen.
  • Der Nutzer teilt alle Inhalte auch mit Facebook! – Nicht nur die Freunde bekommen Zugang zu tollen Ferien-Fotos, sondern auch das Unternehmen Facebook. Das hat sich durch die IP-Lizenz eine Unterlizenzierung vorbehalten. Ausgehend von der oben genannten Vermutungsregel könnten dann alle Nutzungen für Facebook erlaubt sein, die der Betrieb des Sozialen Netzwerkes üblicherweise mit sich bringt. Noch ist unklar, was davon genau umfasst ist.
  • Gültigkeit der IP-Lizenz unklar – Das Feld ist neu und fallweise werden Gerichte bestimmen, wie weit Facebook gehen darf, wenn es Werke seiner Mitglieder verwendet und wie der anzunehmende Vertragszweck klar definiert wird.
  • Eine Frage des Vertrauens – Kann ich als Urheber mit den Nutzungsbedingungen in ihrer derzeitigen, recht vagen Form leben oder nicht? Es gibt auch recht gute Gründe anzunehmen, dass Facebook vorsichtig mit den Nutzungsrechten seiner Mitglieder umgehen wird. Facebook erklärt immer wieder, dass das Vertrauen der Nutzer elementar für das eigene Geschäftsmodell sei.
  • Der Nutzer und seine Daten sind selbst das Produkt. – Als börsennotiertes Unternehmen sollte Facebook Rendite erzielen. Mitarbeiter und technische Infrastruktur kosten viel Geld. Die User müssen sich die Frage stellen, wie das Unternehmen sein Geld verdient!
  • Eigene Werke im Auge behalten! – Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er darauf vertraut, dass Facebook mit seinen Werken sorgfältig umgeht. Wer Angst hat, sollte grundsätzlich keine eigenen Werke auf Facebook hochladen. Man kann aber auch für einen Erhalt der Erkennbarkeit der Urheberschaft sorgen. So kann man einfacher verfolgen wo die Inhalte verwendet werden um sich gegebenenfalls über unerwünschte Verbreitungen beschweren zu können. Neben einem „Copyright Vermerk“ in den Metadaten der betreffenden Datei können Fotos und Videos über ein digitales Wasserzeichen markiert werden.

3. Wichtig! Der Unterschied zwischen Teilen und Posten.

  • Posten heisst hochladen – Gepostet werden Bilder, Videos oder Songs, die man von Computer, Tablet oder Smartphone auf eine Pinnwand direkt hochlädt. Auch ein Text, den man direkt in eine Chronik oder auf eine Seite schreibt ist ein Posting. Postings können von anderen „geteilt“ werden.
  • Aufpassen beim Teilen – Nur wenn man sicher ist, dass jemand ein Bild rechtmäßig online gestellt hat, sollte man es auch teilen. Andernfalls könnte man sich strafbar machen.
  • Rechtmäßig heißt auch hier: Urheberrecht, Markenrecht und vor allem auch das Persönlichkeitsrecht müssen gewahrt sein und das Einverständnis des Rechteinhabers muss vorliegen.

4. Haftung für Urheberrechtsverstöße Dritter

Die Frage, ob Facebook-Nutzer als „Störer“ mithaften, wenn Dritte auf ihrem Profil einen Urheberrechtsverstoß begehen ist noch nicht geklärt.

  • Bilder an deiner Pinnwand machst du der Öffentlichkeit zugänglich. Empfehlenswert ist deshalb eine Sicherheitseinstellung, bei der nur Freunde auf deiner Pinnwand posten können. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, sollte keine fremden Postings zulassen und alle fremden Bilder von seiner Pinnwand entfernen.
  • ABER – Grundsätzlich können private Facebook-Nutzer in Bezug auf Störerhaftung gelassen bleiben. – Man muss es anderen nicht prinzipiell untersagen, Inhalte auf der privaten Pinnwand zu posten, weil diese dort Urheberrechte verletzen könnten. Erst wenn Nutzer über rechtswidrige Inhalte informiert wurden und sie trotz dieser Kenntnis nicht entfernen, kann sie eine eigene Verantwortung treffen.
  • Achtung auf Seiten! – Auf einer Facebook-Seite, muss man jedoch auch die Posts seiner Fans und besonders Mit-Autoren kontrollieren und ggf. gepostete Inhalte entfernen.

5. Was kann ich unbedenklich posten?

  • Bilder, Videos und Texte, die du selbst erstellt hast kannst du selbstverständlich verwenden und verbreiten wie du willst.
  • Achtung auf die Persönlichkeitsrechte! – Allerdings müssen alle Personen die auf Bildern oder Videos erkennbar sind, einverstanden sein, dass sie öffentlich abgebildet werden.
  • Das Verlinken auf fremde Inhalte ist in der Regel kein Problem. Man kann die Adresse einer Internet-Seite – URL – in das Facebook-Eingabefeld „Status“ kopieren, den „Like“-Button unter einem Inhalt – Text, Video, Audio – drücken und diese Aktivität in seinem Profil anzeigen lassen oder Facebooks „Teilen“-Funktion nutzen, die sich oft bei Videos und Texten im Web befinden.
  • Strittig sind sogenannte Vorschaubilder, die auf Facebook automatisch aufscheinen, wenn man einen Inhalt verlinkt. Die Mini-Ausgabe des Original-Fotos erscheint neben der Überschrift und einem Textauszug. Die Vorschaubilder sind in der Regel urheberrechtlich geschützt. Man kann Vorschaubilder ganz entfernen oder durch eigene Bilder ersetzen.

6. Was ist bedenklich oder gar verboten?

  • Geschütze Werke – Bevor man ein Werk das man nicht selbst gemacht hat, auf Facebook publiziert, sollte man überprüfen, ob es durch ein Copyright geschützt ist. Wenn ja, sollte man es nicht posten.
  • Lizenz klären – Bei Bildern, die eine Creative Common-Lizenz haben, ist die Verbreitung häufig erlaubt. Trotzdem sollte man sicherheitshalber vor dem Publizieren des Fotos auf Facebook die Erlaubnis des Urhebers einholen.
  • Eigene Handyvideos, z.B. von Konzerten, Theaterbesuchen oder Sportevents sollte man nicht posten. In der Regel verbieten die Veranstalter die Verbreitung von Live-Mitschnitten. Auch die ausübenden Künstler haben Schutzrechte an ihren Darbietungen.
  • Videos, die Urheberrechte offensichtlich verletzen – zum Beispiel von der Kinoleinwand abgefilmte Blockbuster – sollte man nirgends verlinken, auch nicht auf Facebook.

7. Das geht ganz und gar nicht!

Egal ob selbst erstellt oder geteilt, folgende Dinge dürfen nicht verbreitet werden!

  • Beleidigungen, Diffamierungen und unwahre Tatsachenbehauptungen in Wort und Bild.
  • Diskriminierende und rassistische Postings.
  • Erkennbar strafbare Inhalte, etwa volksverhetzende Propaganda.
  • Private Fahndungsaufrufe
    Sie können zu einer Strafbarkeit führen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit entstehen zumindest zivilrechtliche Ansprüche. Persönlichkeitsrechte gelten selbstverständlich auch für Straftäter, Tatverdächtige oder gar Personen, gegen die nicht einmal ermittelt wird.
  • Bilder und Videos von Tieren oder Menschen die gequält oder gefoltert werden.
    Solche Medien dürfen nicht weiterverbreitet werden. Ihr einziger Sinn ist die Manipulation von Usern zur möglichst großen Verteilung. Den Opfern wird durchs Teilen in den allerseltensten Fällen geholfen. Obendrein verstößt man durch die Verbreitung meistens gleich gegen mehrere Gesetze
  • Klick-Aufrufe
    Für jeden Like zahlt Apple, Präsident Obama oder der Weihnachtsmann 1 Dollar.“ Ein Konzern oder eine öffentliche Person, die mit einer guten Tat glänzen will, wartet nicht auf LIKES. Die PR Berater sorgen anderwertig für Medienrummel. Bilder, die für solche Aufrufe verwendet werden, sind entweder mit Photoshop bearbeitet, oder stammen aus einem völlig anderen Zusammenhang und werden meistens ohne Einwilligung der abgebildeten Personen missbraucht.

Was ist ein Hacker?

Hacker leaken Xbox One Developer Kit … Hacker legen Xbox und Playstation lahm … Hacker-Angriff auf Sony Pictures offenbart die zweifelhaften Geschäftspraktiken der US-Filmbranche.

Die jüngsten Schlagzeilen, mit denen die Hacker-Szene in den öffentlichen Fokus gerät, als Anlass den Begriff Hacker etwas näher zu hinterfragen. Weiterlesen