Willkommen bei Nicola’s Notizen aus Digitalien!

Prosit 2015!

Der 1. Jänner scheint mir ein guter Tag für den Beginn meines Blogs, dem Digitalien Journal. Hier werde ich ab sofort über meine Erlebnisse und Reisen in der digitalen Welt berichten.

Was bedeutet „digital“?

Viel ist die Rede vom digitalen Zeitalter und seiner Revolution. Was bedeutet aber digital genau? Digitus heisst Finger lateinisch und Digit auf englisch Zahl. Kein Wunder, Finger als uraltes Rechenhilfsmittel und Ursprung des Dezimalsystems liegen dafür sprichwörtlich auf der Hand. Mir wurde die digitale Welt, wie so vieles, beim und durch das Skifahren bewusst. Zunächst durch die Segmentanzeige der Zeiten und Ränge auf den Ergebnistafeln.

FYEO Uhr

Jung-Spionin in Digitalien – 007 lässt grüßen!

Meine erste große Reise nach Digitalien begann in den frühen 1970ern als sich der japansiche Uhrenproduzent Seiko in der Skiwelt als Zeitnehmer positionieren wollte. Wir Athleten kamen so an die weltersten LCD-Quarzuhren mit sechsstelliger Digitalanzeige – apropos – ein paar Jahre vor James Bond. Bedienungsanleitungen gab es nur auf Japanisch und so entdeckte ich den (für einen interessierten Teenager recht einfachen *g*) Einstellmodus ganz von selbst.

Digitale Bilder – Malen nach Zahlen

Ein einfacheres Beispiel zum digitalen Prinzip, dürfte auch Leuten bekannt sein, die sich mit den ersten digtalen Wunderwerken fürs Handgelenk nicht (mehr) auseinander setzen mussten – das Malen nach Zahlen. In den Vorlagen wird jeder Farbe eine Zahl zugeordnet: 1=Grün, 2=Gelb, 3=Rot usw. Die Farb-Information des Bildes verbirgt sich also in Zahlen. Erst beim Ausmalen ergibt sich die Umwandlung von Zahl in Farbe. Das Bild liegt also zunächst in Form von Zahlen vor – digital.

Hippie Gekko aus Digitalien

(Fast) alles lässt sich digitalisieren

Dieses Zuordnungsspiel klappt nicht nur bei Farben, sondern auch bei Buchstaben. Das ABC läßt sich ebenfalls durch Zahlen darstellen: 1=A, 2=B, 3=C. So erhält man einen Buchstabencode. Nach diesem Prinzip funktionieren auch Computertastaturen. Bei jedem Tastendruck wird ein Zeichen digitalisiert = in eine entsprechende Zahl umgeformt. So lässt sich am Computer alles in Zahlen umwandeln. Das hat viele Vorteile. Die Zahlendaten lassen sich bearbeiten, abspeichern und später wieder zurückführen: in Farben, Texte oder Töne – und zwar ohne Qualitätsverlust!

Allen Digitaliern, Analogovaren und sonstigen Erdenbürgern, Ausser- & Überirdischen ein erfolgreiches 2015 – mit viel Freude und Gesundheit!
Eure Onlinerin

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