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Athleten im Web

Geht es dir wie vielen jungen Athleten: Eine persönliche Präsenz im Web hältst du noch nicht für sinnvoll? Du findest, dass du dich zuerst in deinem Sport besser positionieren solltest? Oder der Sprung an die Spitze findet gerade statt und du hast keine Zeit für Überlegungen, die sich mit deiner Präsentation in der Öffentlichkeit beschäftigen? Die Folge ist oft eine Schnellschuss-Aktion ohne Gesamt-Strategie.  Hier gibt es Grundlagen-Infos für Athleten im Web!

INHALT:
Die eigene Website verknüpft mit dem Social Media Auftritt : Was braucht es? – Wann sollte man anfangen? – Was bringt es? –  Wie gehe ich es an?

LESEDAUER: 12 – 15 Minuten

Grundlegende Fragen

Was ist eine Web-Präsenz?

Neben einer Website zählen auch externe Kanäle wie Facebook oder YouTube zur Webpräsenz, wenn die Inhalte mit der Internetadresse bzw. dem Namen, der Marke für das Gesamt-Projekt gekoppelt sind.

Social Media

Die einfachste und günstigste Form im Web präsent zu sein ist ein Social Media Account. Kostenlose Anbieter sind unter anderem Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn.

Auf Facebook sind 1,39 Mrd. (Stand Januar 2015) aktive Nutzer registriert, hier erreichst du am meisten Menschen.  Twitter ist ein eigenständiger Kanal zur Verbreitung von Kurznachrichten. Postings auf Facebook kann man trotzdem automatisch auf einem verknüpften Twitter-Account veröffentlichen lassen. Google+ ist das zweitgrösste soziale Netzwerk nach Facebook. Mit einer Präsenz auf Google+ hat man den Vorteil, dass die Informationen in den Suchergebnisse bei Google integriert sind. Wer sich auf einer Business-Plattform präsentieren möchte, kann dafür beispielsweise Xing oder LinkedIn nutzen.

Für den Anfang ist die Erstellung einer Facbook Page (nicht zu verwechseln mit der persönlichen Seite) samt Verknüpfung zu Instagram und Twitter eine sehr gute Lösung.

Website

Die Begrifflichkeit ist oft verwirrend, mal heisst es Hompage, dann Website oder Website. Grundlegende Infos findest du hier:

Website oder Webseite oder Homepage

Web-Visitenkarte

Manche Anbieter empfehlen für ein sehr knappes Budget eine Mini-Homepage mit den Basisdaten. In Zeiten von Social Media ist diese Lösung weitgehend überholt. Ein gratis Altenative dazu ist zum Beispiel ein Profil auf Google+ das in den Suchergebnissen sehr Prominent angezeigt wird.

One Page

Hier sind alle wichtigen Informationen auf einer Seite, der Einstiegsseite oder Homepage, zusammengefasst. Das ist eine günstige und wartungsarme Variante einer Website. Du solltest unbedingt darauf achten, dass das dahinterliegende System bei Bedarf Erweiterungen zulässt.

Blog

Grundsätzlich lassen sich Blogs in drei Kategorien unterteilen:

  • Blogs, die von einem meist kommerziellen Anbieter betrieben und den Nutzern nach einfacher Registrierung zur Verfügung gestellt werden
  • Blogs, die vom Inhaber auf seinem individuellen Server oder Webspace unter eigener Domain betrieben werden.
  • Blogs, die ein Bestandteil – Menüpunkt – einer grösseren Website sind.

Ein Blog ist eine wunderbare Sache um dein Umfeld an deinen Aktivitäten teilhaben zu lassen. Du kannst Content in Form von Texten, Bildern und Videos veröffentlichen. Ein Blog ist nur sinnvoll wenn du regelmässig Neuigkeiten anbieten kannst.

Website

Die Website-Lösungen beginnen bei der einfachen One Page. Die Möglichkeiten sind nach oben offen bis zur Plattform, die mehrere Domains und Funktionen, wie zum Beispiel einen Fan-Shop unter einem Dach vereint.

Bilder & Videos

Wer sich mit Bildern oder Videos mitteilen möchte, sollte sich rechtzeitig den eigenen Kanal bei Internet-Anbietern sichern. Sie können mit Social Media Accounts und der eigenen Website verknüpft werden.

Bilder Plattformen

Hier einige der gängisten Bilder Online Dienste: Instagram, Flickr, Pinterest, Picasa Online

Video Plattformen

YouTube & Vimeo gehören zu den beliebtesten Kanälen für Videos.

Wann sollte man anfangen?

Es ist nie zu früh – Keine falsche Bescheidenheit!

Wenn ich mich mit jungen Sportlern unterhalte, höre ich oft: „Für eine eigene Website oder eine Fanpage auf Facebook bin ich noch nicht gut genug.“ Das ist Bescheidenheit am falschen Platz! Ein persönlicher Webauftritt ist „heutzutage“ keine Frage der Prominenz und auch keine Angeberei. Je früher man beginnt sein Gesicht zu zeigen, desto besser kann man steuern wie man sich selbst präsentieren möchte. Zunächst ist die Fan-Gemeinde noch klein, sie gibt persönliches Feedback. So kann man am besten lernen wie man sich nach Außen zeigt. Was man mitteilt. Oder lieber für sich behält. So bleiben die persönlichen Kommunikations-Kanäle privat, wenn sich plötzlich mehr Menschen für deinen Weg im Sport interessieren.

Zu Spät ist es schnell!

Die Karriere-Kurve im Sport verläuft nie kontinuierlich. Meistens „geht der Knopf“ plötzlich auf. Am Sprung auf einen höheren Level, womöglich noch mitten in der Wettkampf-Saison, ist keine Zeit, sich Gedanken über den Webauftritt zu machen. Plötzlich tauchen Leute auf, die deine Öffentlichkeitsarbeit betreuen wollen und dir doch nur eine Website andrehen möchten. Je besser es läuft desto mehr wirst du mit Ratschlägen überschüttet. Das Resultat von Schnellschuss-Aktionen und vermeintlichen Sonderangeboten kann keine befriedigende und dauerhafte Lösung sein.

Als Sportlerin oder Sportler weisst du genau, dass eine langfristig geplante Vorbereitungszeit ein Schlüssel zum Erfolg ist. Das gilt auch für deinen Webauftritt!

Was bringt es?

Der Nutzen deiner eigenen Webpräsenz als Sportler

Eine Web-Präsenz ist kein Selbstzweck, sie soll etwas bewirken. Nicht zuletzt, soll sie dir helfen deinen Sport zu finanzieren!

Die wichtigsten Ziele:

  • Du bist Du.
    Du kannst zeigen wer du bist, was du magst und was an dir einzigartig ist.
  • Du wirst bekannter.
    Du kannst deine Fangemeinde aufbauen und pflegen.
  • Du wirst interessanter.
    Sponsoren interessieren sich für sportliche Erfolge. Aber noch viel mehr für Typen, die kommunizieren. Das gilt für kleine & lokale Unterstützer, wie für Konzerne mit grossen Marketingstrategien durch Sponsoring.
  • Du hast es einfacher.
    Weil auf deiner Website deine Vita, Erfolge, Fotos und vor allem Kontaktdaten hinterlegt sind. Egal ob du Anfragen erhältst oder aktiv auf Sponsorensuche gehst.
  • Es macht Spass.
    Aus „meiner Zeit“ als Sportlerin habe ich noch ein rotes Album mit Presse-Clippings und Ergebnislisten. Das ist ein nettes Souvenier aber unvollständig und nur vergilbendes Papier. Deine digitale Sammlung beinhaltet neben Rennergebnissen, Bilder, Videos, Musik & Geschichten. Du kannst jetzt oder später immer und überall im Logbuch deiner Sportlerkarierre stöbern – zum staunen, schmunzeln oder nachdenken.

Ein Wort für Novizen

Für bekannte Sportler gehört die Web-Präsenz zur fixen Werbestrategie. Für jeden, der sich neu auf diesen schwierigen „Markt“ begibt, ist der Webauftritt von Beginn an ein absolutes Muss. Nicht nur für Freunde & Fans, sondern auch für die Presse und nicht zuletzt für Marketing-Experten &  Sponsoren ist das Internet meistens erste Informationsquelle. Wer als Neuling nicht im Internet ist, wird kaum wahrgenommen, geschweige denn gefördert.

Niemals würdest du freiwilllig auf eine gute Startposition verzichten. Das gleiche gilt für deine Positionierung im Web!

Was braucht es?

Kriterien für eine gute Sportler Webpräsenz

Neben den Basis-Anforderungen, die jede moderne Web-Präsenz von Nutzerfreundlichkeit über individuelles Design bis zur Suchmaschinenoptimierung bieten muss, sind für den Internetauftritt von Sportlern drei Punkte besonders wichtig:

  1. Leichte Bedienbarkeit von unterwegs auch via Smartphone
    Das macht es dir einfach mit deinem gesamten Netzwerk zu kommunizieren und spontane Eindrücke und wichtige Momente mitzuteilen.
  2. Schnittstelle zwischen Website und Social Media Kanälen
    Der Beitrag den du beispielsweise auf Facebook, Twitter oder Instagram postest, wird automatisch zum Content deiner Website. Falls du gerade keine Zeit oder sowieso nie Lust hast zu bloggen, erfährt deine Community trotzdem was du mitzuteilen hast.
  3. Massgeschneiderte Lösungen Erfolge & Wettkampfergebnisse stets aktuell zu präsentieren.
    Das Eintragen von Ergebnissen ist ungefähr so lustig wie Buchhaltung. Das kannst du getrost einer automatischen Einbindung von Ergebnisdatenbanken überlassen.
  4. Deine Mitarbeit & gute Ressourcen
    Je besser deine Bilder und präziser die Angaben sind, desto besser wird das Ergebnis. Wenn du gut vorbereitet bist, spart das auch Zeit & Geld!

Die gute Abstimmung deiner Sportgeräte spart Kraft, macht schnell und effektiv. Smarte & genau für dich getunte Tools steigern deine  Web-Performance.

Vorsicht!

Du wirst möglicherweise Tipps und Angebote für deinen Web-Auftritt aus deinem Umfeld erhalten. Sei vorsichtig. Die Präsentation deiner Person gehört nicht in die Hände von Bastlern oder Do-it-yourself-Designern. Du willst ja deine sportlichen Aktivitäten finanzieren, mit dem Ziel auch für deinen Aufwand entschädigt zu werden und zu verdienen. Dafür brauchst du echte Profis. Nicht nur Sport-Profis. Dein Auftritt im Web ist ein Instrument, das funktionieren muss: Um deine Karriere zu fördern.

Dazu Fragen, die du dir über den Anbieter stellen solltest:

  1. Marketing
    Kann er dich in Sachen Werbewirkung wirklich kompetent beraten?
  2. Know-how
    Ist sein Wissen in Bezug auf Online Kommunikation auf neuestem Stand?
    Check: Wie präsentiert er sich selbst oder seine Firma auf seiner Website, in Social Media, etc.?
  3. Ästhetik
    Kann er den Webauftritt wirklich geschmack- und wirkungsvoll gestalten?
    Ein ehrlicher Rat: Deine Online-Kommunikation solltest du nicht von jemanden gestalten lassen, auf dessen eigener Homepage du dich kaum zurecht findest, die wie von vorgestern oder dilettantisch wirkt oder schlimmer noch, die es gar nicht gibt.
  4. Inhalte
    Kann er/sie fachlich einwandfreie Texte und spannende Inhalte erarbeiten?
  5. Service
    Engagiert er sich wirklich für deinen erfolgreichen Internetauftritt?
  6. Fällt auch nur eine Antwort unbefriedigend aus, such dir jemand anderen!

Deine Sportgeräte würdest du niemals einem Dilettanten zum Service & Tuning überlassen. Auch deine Online PR gehört in Experten-Hände!

Wieviel darf meine Athlethen-Webpräsenz kosten?

Eine Frage die häufig auftaucht:

„Was ist das angemessene Budget für die eigene Athleten Webiste?“

Das kommt ganz darauf an! Ein bekannter Sportler, sollte seinen Internetauftritt als  fixen Bestandteil seines Budgets sehen. Schwieriger ist die Antwort am Karierre-Beginn. Das Budget ist, sofern du keinen Mäzen oder reiche Eltern hast, die alle Ausgaben locker finanzieren können und auch wollen, eher begrenzt. Du solltest aber bedenken, dass jedes Investment in die gut gemachte Web-Präsenz wirklich hilft Sponsoren „aufzureissen“.

Der beste Anhaltspunkt für ein angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis ist ein transparentes Angebot, das dir nach einer Abklärung deiner Wünsche und Ziele von seriösen Anbietern gelegt wird.

Niemand weiss besser als du, dass hinter sportlichen Erfolgen viel Zeit & Geld stecken. Dein Auftritt in der Öffentlichkeit ist dagegen vom Zeitaufwand her ein Klax und vergleichsweise sehr billig, aber eine Kapitalanlage die schnell Zinsen bringt!

Die Onlinerin – ein Herz für Athleten

nicola werdenigg

In der Welt des Ski-Sports aufgewachsen, kenne ich das Athleten-Dasein in all seinen Facetten. Höhen, Tiefen, Freuden und Dillemmas – Seit meiner Zeit als aktive Athletin hat sich an der emotionalen Seite nichts geändert.

Verändert haben sich neben den Kosten für moderne & professionelle Ressourcen vor allem die Möglichkeiten der Kommunikation.

In ihr liegen große Chancen für Sportler, ihren individuellen Weg einzuschlagen und diesen auch zu finanzieren!

 

Dabei möchte ich helfen. Mit meinem Know-how, der Empathie für junge Sportler und massgeschneiderten Angeboten, die erschwinglich sind.

Nicola Werdenigg - die Onlinerin

 

 

 

 

 

 

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